Aus dem Amerikanischen von Katharina Orgaß und Gerald Jung. Die Geschwister Susan, Charles und Murray sollen den Sommer bei ihrem Onkel Farley an der Küste Neufundlands verbringen. Doch schon bei ihrer Ankunft spüren sie, dass irgendetwas seltsam ist an dem Haus, das aussieht wie ein gestrandetes Schiff. Der exzentrische Onkel Farley wirkt ziemlich nervös, und bei ihrem Erkundungsrundgang stoßen die drei auf einen unsichtbaren Diener, einen sprechenden Papagei und andere Merkwürdigkeiten. Als sie am nächsten Morgen aufwachen, befinden sie sich plötzlich auf hoher See. In Onkel Farleys mysteriösem Drifthaus treiben sie, belagert von einem Schwarm teuflischer Meerjungfrauen, auf dem Meer der Zeit. Susans gesamter Einfallsreichtum sowie Charles technisches Genie und die Hilfe eines Wals werden benötigt, damit die Nixen nicht die Zeit vernichten.
"Großen Sog bis zur letzten Seite" attestiert Reinhard Osteroth dem ersten Jugendroman des amerikanischen Autors Dale Peck, in dem sich der Leser von der ersten Seite an schnell und komfortabel einfindet, wie der Rezensent verspricht. Wenn Onkel Farleys Landhaus an einer einsamen Bucht sich als Schiff auf dem Zeitenmeer entpuppt, sei das nur der Beginn einer mit reicher Fantasie und Sinn für das Absonderliche verfassten Geschichte, die aber dank "Kapitän Pecks" erzählerischer Erfahrung nie aus dem Ruder laufe. Alles habe "Maß und Fluss", lobt Osteroth, dem zudem die "unverstellten Dialoge" der Figuren gefallen haben.
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